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Schule Oberwiese

Sexualerziehung an der Schule Oberwiese

Sexualerziehung ist Bestandteil des Unterrichts an allen Schulen und Schulformen, so auch bei uns in Oberwiese. Grundlage der Sexualerziehung ist die Erziehung zur Selbstbestimmung. Das Ziel der Erziehung ist eine positive Einstellung zum eigenen Körper, zur Zärtlichkeit und zur eigenen Sexualität.
Die Schüler sollen die Fähigkeit erwerben ihre Bedürfnisse zu erkennen und zu äußern und mit ihren Bedürfnissen verantwortungsvoll umzugehen, was beispielsweise bedeutet diese ggf. aufschieben und zurückstellen zu können. Ferner sollen die Schüler lernen die Bedürfnisse anderer zu beachten und zu akzeptieren. Schüler, die ihre Interessen und Bedürfnisse nicht ausreichend vertreten können, müssen geschützt werden.
Geistigbehinderte sind auf aktives Lernen, Üben und auf konkrete Erfahrungen angewiesen. Entsprechend benötigen sie Freiräume und Übungsfelder.

Das heißt für uns:
Schmusen und Austausch von Zärtlichkeiten sind in der Schulöffentlichkeit erlaubt, allerdings: die Kleidung bleibt an.
Geschlechtsverkehr ist in der Schule grundsätzlich nicht zulässig.

Elternarbeit muss so früh wie möglich, also bereits ab Schulbeginn in der Vorstufe, das Thema Sexualität berücksichtigen. Spezielle Themen der Sexualität sollen frühzeitig angesprochen werden, möglichst bevor aktuelle Probleme auftauchen. Die Themen und Medien für den Sexualerziehungsunterricht sollen den Eltern vorgestellt werden. Zahlreiche Medien sind bereits von der Schulkonferenz genehmigt.
Speziell zur Sexualerziehung muss der Austausch mit den Eltern gesucht werden, dabei können Hilfen gegeben und ggf. Regeln vereinbart werden. Als Formen der Elternarbeit sind neben individuellen Gesprächen evtl. als Hausbesuch, Informationsveranstaltungen und Elternwochenenden denkbar.
Sexualerziehung im Unterricht kann kein reiner Aufklärungsunterricht sein. Sexualerziehung ist durchgängiges Unterrichtsprinzip. Dabei geht es für schwächere Schüler in erster Linie um die Bewältigung ihrer eigenen Sexualität (Menstruation, Selbstbefriedigung, Verhalten gegenüber anderen). Für leistungsstärkere Schüler hat Wissensvermittlung ebenso Bedeutung.

Mögliche Themen für den Unterricht sind:

Unterscheidung von “öffentlich”, “privat” und “intim”
(Vermeintliche) Eigenschaften von Frau und Mann
Männlicher Körper - weiblicher Körper
Entwicklung einer Liebesbeziehung
Flirten und Ansprechen
Gefühle
Verliebt sein
Verabredungen treffen
Körperpflege
Streit und Versöhnung
Streicheln und Massage
Küssen und Petting
Selbstbefriedigung Frau und Mann
Gefahren und Schutz
Anwendung von Kondomen
Sexuelle Gewalt
Besuch des Frauenarztes
Miteinander Schlafen
Sexuelle Neigungen
Sexuelle Ausrichtungen
Schwangerschaft und Geburt
Tagesablauf mit einem Baby

Die Medien im Rahmen der Sexualerziehung werden altersgerecht und der individuellen Entwicklung des Schülers angemessen eingesetzt. Zu möglichen Medien zählen adäquates Foto- und Bildmaterial, individuelle Arbeitsblätter und Texte, Lern- und Rollenspiele, sexualpädagogische Stoffpuppen sowie Anschauungsmaterial zur Körperhygiene und Verhütung.
Sie finden diesen Text im Internet unter: http://www.schule-oberwiese.de/doc1280A.html


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