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Schule Oberwiese

Die Schüler unserer Outdoor-AG befassen sich neben dem Orientieren und Navigieren abseits der Straßen mit vielen spannenden Aktivitäten, die draußen (out-door) stattfinden.


Wahl der Feuerstelle

Die Suche nach der richtigen Feuerstelle ist für den Feuer-Erfolg entscheidend. Eine Feuerstelle sollte so gewählt werden, dass zu jeder Seite mindestens drei Meter freie Fläche ist und sich auf dieser keine leicht brennbaren Materialien befinden (das gilt auch für die Höhe!).

Wir verwenden heute eine Feuerschale. der Boden ist feucht und der Wind weht schwach. Bodenbeschaffenheit und möglichen Funkenflug können wir daher vernachlässigen.


Aufschichten und Anzünden

Bevor das Feuer entzündet wird, tragen wir alles Brennmaterial zusammen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn ein mühsam entfachtes Feuer sofort wieder erlischt, weil man vergessen hat, für Zunder und Anfeuermaterial zu sorgen.

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Zunächst bauen wir eine Unterlage aus Anmachholz, als wollte man einen kleinen Fußboden bauen. Darauf kommt dann eine weitere Schicht, die man quer zur ersten errichtet. Das steigert die Hitzeentwicklung, da sich die Glut ohne Hindernis nach oben und nach unten ausbreiten kann. Darauf bauen wir Zundermaterial und Holzscheite in Pyramidenform.

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Die ersten Phase des Feuers ist immer am kritischsten. Hier kann schlicht am meisten schiefgehen. Bevor wir also unser Streichholz anzünden, kontrollieren wir noch einmal, aus welcher Richtung der Wind weht und setzen uns so vor unsere Feuerstelle, dass wir sie gut mit dem Rücken abschirmen. Wir gehen mit dem Streichholz so nah wie möglich an die Feuerpyramide heran, damit es auf dem Weg dorthin nicht ausgepustet werden kann.

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Flammen brennen immer von unten nach oben, daher entfachen wir unser Zundermaterial an einer möglichst tiefen Stelle oder – noch besser – gleich an mehreren Stellen. Unser Holz ist gut abgelagert, daher fangen auch die dickeren Scheite schnell Feuer.

Wir nutzen unser Feuer heute auch zum Stockbrot backen - lecker!

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Feuer sicher löschen

Für das Löschen eines Feuers gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man entzieht dem Feuer Luft – oder Nahrung. Bei der ersten Methode erstickt man das Feuer mit Erde oder Sand. Oder man gießt einfach reichlich Wasser darüber, wobei es hier am sinnvollsten ist, das Wasser auf den Feuerfuß – also seitlich auf die Glut anstatt von oben auf die Flammen – zu gießen. Bei der zweiten Methode gibt man kein Holz mehr nach und lässt das Feuer langsam ausbrennen.

Am sinnvollsten ist eine Mischung aus beiden Methoden. Wir lassen das Feuer also erst so weit wie möglich herunterbrennen und löschen dann den Rest mit feuchtem Sand. Gelöscht ist ein Feuer erst, wenn es keine Glutreste und auch keine Rauchentwicklung mehr gibt.

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Sie finden diesen Text im Internet unter: http://www.schule-oberwiese.de/doc3246A.html


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