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Schule Oberwiese

Einfacher Text

Physiotherapie

Ein ganzheitlicher Förderansatz muss im Sinne einer multidisziplinären Kooperation neben unterrichtlichen und erzieherischen Maßnahmen zunehmend auch therapeutische Akzente einschließen. Dies wird an der Schule Oberwiese durch Beschäftigung mehrerer Physio- sowie Sprachtherapeutinnen und -therapeuten und eines Ergotherapeuten umgesetzt.

Für unsere Schüler sind drei Physiotherapeutinnen tätig, die an unterschiedlichen Wochentagen in der Schule anwesend sind. Die Schüler erhalten Physiotherapie in der Schule aufgrund einer ärztlichen Verordnung. Die Krankengymnastinnen therapieren sowohl nach Bobath als auch nach Vojta. Die Abrechnung erfolgt über ein Rezept, das die Schüler mit zur Schule bringen, wobei eine Lehrperson die stattgefundenen Termine auf dem Rezept gegenzeichnet.

In der Regel werden die Schüler, die Physiotherapie benötigen, ein bis zweimal wöchentlich an einem mit den Lehrpersonen abgesprochenen Termin aus der Klasse geholt, in dem entsprechenden Fachraum behandelt und nachher wieder in die Klasse gebracht.

Nach Bedarf werden die Schüler in Einzeltherapie oder in kleinen Gruppen behandelt; Schwerstbehinderte in Einzeltherapie, Schüler mit geringen Problemen eher in Gruppen. Auf Wunsch gehen die Physiotherapeutinnen auch mit ins Schwimmbad, um Krankengymnastik im Wasser anzuleiten. Über die konkrete Therapiearbeit hinaus beraten Therapeutinnen Lehrerinnen und Eltern (z. B. regelmäßig auf den Elternsprechtagen) bei vielen Fragen des Schulalltages, wie etwa der Versorgung mit Hilfsmitteln (Rollstühlen, Stehbrettern, orthopädischen Schuhen, Gehhilfen etc.) oder bei spezifischen Eßproblemen.